00:00:02: Unser erstes Anliegen wird nicht sein, jetzt wieder alles umzudrehen.
00:00:13: Automatisch was Schwarz-Rot gemacht hat wenn wir wieder regieren sollten sondern wir schauen uns genau an wo die Dinge gemacht haben die vielleicht auch gut sind oder die man einfach lassen kann weil man trotzdem gute Sachen umsetzen kann.
00:00:24: es kann nicht sein dass jedes mal wenn eine neue Regierung rankommt einfach nur alles wieder ins Gegenteil verkehrt wird was die davor gemacht hat denn wir müssen vorwärts
00:00:32: kommen.
00:00:34: In Pottgrün ist der Podcast von Bündnis Neunzig die Grünen-Panko mitten im Berliner Wahlkampf.
00:00:42: Die ist mal zu Gast im Abgeordnetenhaus, weil wir haben abgeordneten Hauswahl am zwanzigsten September.
00:00:47: da wählt die Stadt ein neues abgeordneten Haus.
00:00:50: dabei geht es um bezahlbares Wohnen Klimaschutz Mobilität eine funktionierende Verwaltung und um die Frage wie Berlin eine offene und solidarische Stadt bleiben kann.
00:01:02: Wir sprechen heute mit Bettina Jarosz, die gemeinsam mit Werner Graf als grünes Spitzenteam antritt.
00:01:07: Außerdem kandidiert sie hier bei uns in Pankow direkt für Buch Karo und französisch Buchholz.
00:01:13: Herzlich willkommen, Bettina!
00:01:15: Hallo!
00:01:15: Ich freue mich hier zu sein!
00:01:16: Ja Bettina du kennst jetzt natürlich Regierung und Opposition aus nächster Nähe.
00:01:21: Warum erklären wir gleich?
00:01:23: Bevor wir aber über Berlin Wahlkampf und mögliche Regierungsverantwortung sprechen möchten wir testen wie gut wir dich kennen
00:01:32: Und wir haben eine Art Steckbrief geschrieben, den du bitte selber vorliest.
00:01:37: Manche Aussagen sind safe,
00:01:39: wissen wer?
00:01:40: Manche sind unsere Auslegung und bei einigen hoffen wir einfach dass du sie anschließend kommentierst oder korrigierst
00:01:47: Oder auch währenddessen wie du magst.
00:01:48: hier ist dein Steckgriff Mal sehen ob du dich wiedererkennst.
00:01:54: Wow ich bin gespannt.
00:01:55: Wer bin ich und wenn ja wie viele?
00:01:57: Genau
00:01:58: In Ordnung.
00:01:59: Ich bin Bettina Jarosch Stimmt.
00:02:03: Geboren wurde ich in Augsburg, ich habe Philosophie und Politik studiert.
00:02:08: In Berlin an der FU und anschließend als Journalistin und Redakteurin gearbeitet.
00:02:13: Stimmt nicht!
00:02:13: Ich hab vor dem Studium eine Ausbildung gemacht und dabei als Journalisten und Redaktörin geararbeitet.
00:02:20: Mein politisches Engagement begann in den Neunzigern.
00:02:23: Berlin wurde für mich nicht nur Wohnort sondern Herzensangelegenheit.
00:02:26: auch wenn diese Stadt es einem gelegentlich schwer macht sie zu leben Sagen wir, sie ist anstrengend.
00:02:32: Lieben – aber lieben es ja auch anstrenden!
00:02:35: Von zwanzig elf bis zwanzigssechzehn war ich Landesvorsitzende der Berliner Grünen.
00:02:39: Seit sechzehnt sitze ich im Abgeordnetenhaus.
00:02:42: Nach der Wahl zwanzigeinundzwanzig wurde ich Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz.
00:02:50: In diesen sechszehn Monaten habe ich gelernt, dass eine Verkehrswende nicht nur auf Straßen stattfindet.
00:02:56: Sondern mindestens genauso oft in Sitzungsräumen, Haushaltsverhandlungen und hitzigen Debatten.
00:03:01: Stimmt?
00:03:03: Stimmt.
00:03:04: über die weiteren Voraussetzungen für eine Verkehrswende sprechen wir sicher nachher noch!
00:03:09: Und der Weg von der Planung bis zur Umsetzung in einer bauenden Verwaltung manchmal sehr lang sein kann und wird ihn dringend beschleunigen müssen – das hab' ich auch gelernt.
00:03:19: Seit Jahrzehnten bin ich Vorsitzende der Grünen Fraktion in Berliner Abgeordnetenhaus.
00:03:24: Mein politischer Kompass lautet mit Herz und Haltung für Berlin!
00:03:28: Ich möchte eine Stadt, die lebenswert, gerecht, klimafreundlich bezahlbar und frei bleibt.
00:03:34: Im Jahrzehnzehnte trete ich gemeinsam mit Werner Graf als grünes Spitzenteam an.
00:03:38: Werner möchte regierender Bürgermeister werden.
00:03:41: Und ich möchte dazu beitragen, dass Berlin wieder nach vorn regiert wird.
00:03:45: Ja – Ausrufe-Zeichen.
00:03:47: Außerdem kandidiere ich direkt in Buch, Caro und französisch Buchholz.
00:03:51: Denn der Panko an Norden braucht keine Politik, die lernen versprechen sondern gute Verbindungen Schulen soziale Infrastruktur Und eine Politik Die mit dem Wachstum Schritt hält.
00:04:01: Ich kandidiere vor allem deshalb im Pankor Norden weil die Menschen sich dort oft abgehängt fühlen schon alleine verkehrsmäßig aber auch in jeder anderen Hinsicht abgehinkt fühlen.
00:04:11: und ich möchte ihnen im Grunde sagen In der nächsten Berliner Regierung werdet ihr Mitgedacht und mitgesehen, denn wir wissen wie es da oben aussieht.
00:04:19: Ich glaube ein Kompromisse aber nicht daran dass man Haltung mit Unbeweglichkeit verwechseln sollte.
00:04:24: ich kann hart in der Sache streiten und danach trotzdem mit meinem politischen gegenüber einen Kaffee trinken.
00:04:30: meine Familie weiß vermutlich besser als jede politische Redaktion wann ich zu viele Termine angenommen habe Und ich gehöre wahrscheinlich zu den wenigen Menschen die bei einer Fahrradtour gleichzeitig Erholung finden und über sichere Kreuzungen nachdenken können.
00:04:46: Mein Ziel für Berlin lautet Politik ändern und dafür sorgen, dass Berlin Berlin bleiben kann.
00:04:52: Tja Bettina wie gut haben wir dich denn da getroffen?
00:04:54: Wo lagen wir richtig und welche Aussagen waren so falsch das wir sie aus dem Podcast rausschneiden sollten?
00:05:01: Ihr kennt mich gut.
00:05:03: ich gehöre natürlich auch zu den Menschen die auch schon mal öffentlich über sich sprechen.
00:05:07: Ich fühle mich gut getroffen.
00:05:09: Was vielleicht noch fehlt, auch wenn man es rauslesen kann ist tatsächlich meine Neugier auf Menschen und meine Liebe eigentlich zu Menschen so unpolitisch das jetzt klingen mag die mich zu sehr viel im Getrieben haben von dem was ich jetzt tue.
00:05:23: Und die zweite Ergänzung habe ich nicht.
00:05:26: Es gab für mich nie einen Karriereplan Auf jeden Fall Bürgermeisterin von Berlin zu geben Sondern ich wollte sinnvolle Dinge tun.
00:05:32: Ich wollte dort Verantwortung übernehmen wo ich's kann Und dann gibt's manchmal Wege, die man nicht vorher planen kann.
00:05:40: Wir beschäftigen uns gerne noch ein bisschen mit deiner Biografie.
00:05:43: Fangen wir mal an?
00:05:44: Ja, wir tauchen mal ein!
00:05:45: Du hast Philosophie und Politik studiert.
00:05:48: Wenn du zurückschaust, welche philosophische
00:05:50: Schule
00:05:51: ist für dich eine, die dir vielleicht auch in dem aktuellen Berliner Politikbetrieb hilft?
00:05:56: Vielleicht die Stuhliker?
00:06:00: Also ... Stuisch sein zu können, ist auf jeden Fall hilfreich in der Politik schon alleine.
00:06:05: Wenn man stundenlang stillsitzen muss und nicht zuerst vom Tisch aufstehen kann, dann hilft es sehr wenn man seine eigenen Bedürfnisse nach hinten stellen kann.
00:06:13: Für mich war's aber auch sonst in meinem persönlichen Leben immer wichtig dass ich es fertig bringe auch ehrlich redlich mir selbst gegenüber zu sein das heißt mir klarzumachen warum ich Dinge tue was mich in Wahrheit antreibt.
00:06:29: Das ist etwas, was bei Bühnen berufen und dazu gehört nun mal auch die Politik sehr schnell verloren gehen kann.
00:06:36: Man darf sich nicht nur an den Menschen mit denen man spricht orientieren schon gar nicht an dem Applaus, den man bekommt oder an der Kritik, die man kassiert sondern muss sich immer wieder vor seinem eigenen Gewissen, mit seinem eigenen gewissen auseinandersetzen und sich klar machen ob man noch von den richtigen Motiven getrieben wird.
00:06:50: Und das ist etwas was ich im Studium bei einem Philosophen gelernt habe, der jetzt ein bisschen überraschen wird nämlich bei Friedrich Nietzsche über den ich auch meine Abschlussarbeit geschrieben habe und der sehr viel darüber Ethik nachgedacht hat.
00:07:04: Gibt es denn eine philosophische Erkenntnis, die im Abgeordnetenhaus regelmäßig wiederlegt wird?
00:07:11: Die Einsicht – Ich weiß dass ich nichts weiß!
00:07:15: Das wäre nicht schlecht, denn wir hören im Abgeordneten Haus am Redepolzea oft Sätze wie und zwar ehrlich gesagt von Regierung-und OppositionsrednerInnen.
00:07:25: Die ist ungefähr so, sie müssen mir nur mal zuhören und vielleicht müssen Sie mal lernen.
00:07:29: Und hören Sie sich doch einfach mal an wie recht ich hier habe?
00:07:33: Du warst Journalistin, Parteivorsitzende, Senatoren... ...und jetzt heute bist du Fraktionsvorsitzender!
00:07:40: Wenn du zurückschaust und auch auf Heute schaust in welcher Rolle hast du am meisten über Politik gelernt?
00:07:48: Oh, ihr habt noch eine Station vergessen, fällt mir gerade ein.
00:07:51: Ich war auch ne Bundestagsfraktion Referentin also ich kenne auch diese wichtige politische Aufgaben für aktive Politiker in den Reden zu schreiben und zu recherchieren sie zu beraten und die Vorfeldarbeit zu leisten.
00:08:04: Ich würde aber sagen am meisten habe ich einmal als Landesvorsitzende und dann als Senatorin und Bürgermeisterin gelernt.
00:08:10: Als Landesvorschitzende der Berliner Grünen hab' ich vor allem gelernt wie viel politische Führung mit Beziehungsarbeits tun hat.
00:08:18: Es geht um Menschen.
00:08:19: Und wenn man in einer Partei führen möchte, dann geht es um Menschen, die einem freiwillig folgen müssen!
00:08:24: Die sind nicht meine Angestellten und Beschäftigten.
00:08:26: Ich kann hier niemanden entlassen oder keine Weisungen erteilen.
00:08:29: Das heißt ich muss wirklich überzeugen.
00:08:31: Ich muss zuhören, mitnehmen und begeistern können.
00:08:35: Das hat alles mit anderen Menschen zu tun.
00:08:38: Es war sehr lehrreich.
00:08:40: Als Szenatorin und Bürgermeisterin habe ich vor allem gelernt Wie mühsam es ist, wie viel leichter es natürlich ist über das zu reden was wir gerne tun würden als es dann umzusetzen und die ganzen Mühen der Ebene sozusagen durchzugehen.
00:08:56: Und dann idealerweise und das ist mir eben ein großes Anliegen Prozesse zu beschleunigen und anderszuarbeiten als es üblich ist zwischen Politik und Verwaltung.
00:09:06: Du hast ja dann ich nenn's jetzt mal politischen Claim gerade selber auch vorgelesen.
00:09:10: du sagst mit Herz und Haltung für Berlin Wann gerät das Herz mit der politischen Vernunft in Konflikt?
00:09:18: Zum einen natürlich bei schmerzhaften, aber nötigen Kompromissen.
00:09:23: Und die gibt es in der Politik nun mal immer wieder und ich würde immer unterscheiden zwischen guten und schlechten Kompromissen – Stichwort Haltung!
00:09:29: Ein schlechter Kompromiss ist einer, der einfach nur ein Deal ist.
00:09:33: Wo Dinge zusammengepackt werden die nicht zusammengehören und wo nicht gerungen wird zwischen den unterschiedlichen Positionen, die es natürlich immer gibt Und dann versucht wird das für alle Beste rauszuholen.
00:09:44: Das wäre der gute Kompromess Sondern wo einfach Deals geschlossen werden und man den Leuten etwas verkauft was einfach nicht richtig ist.
00:09:54: Es gibt aber natürlich auch die notwendigen und schmerzlichen Kompromisse, wo mir persönlich dann aber das Herz blutet.
00:09:59: Weil beispielsweise wir nur einen winzigen Schritt nach vorne gekommen sind – ich zwar einsehe dass es in dem Moment nicht weiter gehen kann, aber ich weiß dass es beispielsweise im Kampf für mehr Bäume und gegen den Klimawandel einfach umf oder für eine saubere und sichere Mobilität nötig wäre viel schneller zu sein als wir dann sein können.
00:10:20: oder auch echte Zielkonflikte, wo zwei wichtige Dinge zur Disposition stehen.
00:10:25: Und ich weiß ... man kann nicht beide gleichzeitig durchsetzen.
00:10:29: Da blutet mein Herz.
00:10:31: Solange der Kompromiss aber hart und ehrlich erhungern ist, kann ich damit umgehen?
00:10:35: Es stellt das also meine Haltung nicht infrage.
00:10:37: Ja, apropos Härte in Anführungszeichen würdest du sagen, hatt ich denn die Zeit im Senat pragmatischer gemacht?
00:10:46: Vielleicht nicht härter, aber pragmaticher gemacht oder kämpferischer?
00:10:51: Sowohl als auch.
00:10:52: Ich finde, pragmatisch und kämpferisch sein ist kein Gegensatz.
00:10:56: Pragmatischer in jedem Fall, sobald man mit Regierungsverantwortung und Umsetzung betraut ist – das gilt für den Bezirk genauso wie fürs Land und den Bund natürlich – kann man gar nicht anders als den realen Rahmen zu Kenntnis nehmen oder ernst zu nehmen, indem wir handeln können.
00:11:12: Das sind die üblichen Dinge.
00:11:15: Zu wenig Personal, ich hab Gesetze die bestimmte Wege auch vorgeben.
00:11:18: Ich kann nicht an denen einfach vorbeigehen... ...ich kann zwar so bis die CDU, zwanzig, dreinzwanzig sehr gern gemacht hat im Wahlkampf gerne populistisch sagen man muss doch einfach nur mal die Ärmel hochkrempeln und machen.
00:11:30: aber wenn ich dann an der verantwortlichen Stelle sitze Dann sehe ich natürlich schon wo Dinge sind, die ich nicht einfach nur bei Seite schieben kann und was verfügen.
00:11:40: Wenn ich das versuche zu tun dann lande ich beispielsweise in dem Fördermittel Skandal, wie es die Berliner CDU jetzt fertig gebracht hat.
00:11:47: Da wollte sie einfach willkürlich mal einfach machen und hat halt an rechts und gesetzt vorbei Steuergelder vergeben.
00:11:54: Geht nicht!
00:11:55: Ganz eine Einphase insofern ich muss schon zur Kenntnis nehmen dass das einen Rahmen für mein Handling gibt und das wird jedem passieren ganz egal ob man aus einer konservativen oder progressiven linken Partei kommt der wirklich Verantwortung übernimmt.
00:12:07: und wenn man in der Hinsicht nicht pragmatisch wird dann hat man da auch nichts verloren.
00:12:11: und gleichzeitig kämpferisch Weil das eigentliche Kunststück ist, die Leidenschaft zu bewahren und den festen Willen voranzukommen trotz all dieser Einschränkungen.
00:12:22: Den muss man behalten – und es schafft man nur mit einem gewissen Kampfesmut und vielleicht auch mit so einem angeborenen Optimismus!
00:12:29: Ich glaube, dass der sehr hilfreich sein kann in Politik und dass er nichts mit einer IWT zu tun hat.
00:12:34: Das ist ja schön….
00:12:36: die Rollenwechsel-Regierung und Opposition auch beschrieben.
00:12:39: Da wollen wir auch noch mal näher drauf gucken, du bist ja in den Jahren im Jahr zwölf Jahre nach nur sechzehn Monaten als Bürgermeisterin aus der Regierung
00:12:48: ausgeschieden.
00:12:49: Was war in dieser kurzen Zeit rückblickend dein größter Erfolg?
00:12:53: Na ja!
00:12:54: Wie es sich jetzt herausstellt haben wir mehr Radwege gebaut in dieser Kurzenzeit als jede Regierung vorher und nachher, was kein so großes Kunststück ist.
00:13:02: Weil nicht viele Regierungen vor uns überhaupt jemals Radweg gebaut wollten.
00:13:06: Das gehört zur Ehrlichkeit dazu.
00:13:08: Meine Vorgängerin war die Erste, die versucht hat, die Grundlagen dafür zu legen, nämlich die erste grüne Verkehrssenatorin.
00:13:14: Aber tatsächlich habe ich würde sagen im Nachhinein.
00:13:17: wir haben es geschafft an das zu arbeiten, Prozesse zu beschleunigen.
00:13:21: Und das meinte ich gerade.
00:13:22: Das ist das, worauf's ankommt.
00:13:24: Wir haben es geschafft dadurch dass Beim Radwegelbau beispielsweise, wo es sehr ehrgeizige gesetzlich vorgeschriebene Ziele in Berlin gibt.
00:13:33: Die ein Ratfolgsentscheid ja auch erstritten und erkämpft hat.
00:13:36: Und die in unser Mobilitätsgesetz eingeflossen sind.
00:13:39: Die aber sehr ehergeizig sind.
00:13:41: Wo wir's geschafft haben indem wir endlich mal diese ganzen Barrieren zwischen Landesebene Bezirks-Ebene externen Akteuren, Leuten aus der Verwaltung durchbrochen haben und alle an einen Tisch gesetzt haben gesagt haben okay das ist der Radweg, wo sind die Probleme?
00:13:54: Die schauen wir ans Vorort an.
00:13:56: Da finden wir direkt vor Ort mit allen Akteuren, die damit im Spiel sind eine Lösung.
00:14:00: Und dann kriegt einer den Hut aufgesetzt und es geht los.
00:14:03: Das heißt so haben wir gearbeitet.
00:14:04: das ist eine Art zu arbeiten, die wahrscheinlich eher aus Unternehmen kommt und nicht typisch für Verwaltung ist.
00:14:10: Es hat funktioniert!
00:14:11: Wir sind schneller geworden.
00:14:12: wie viel schneller man damit eigentlich aber werden kann konnten wir da nur noch an wenigen Projekten ausprobieren?
00:14:18: Dann leider die Wahl wiederholen kann man.
00:14:20: in.
00:14:20: einer der vielen Gründe warum ich darauf gespannt bin und so viel Lust habe auch wieder zu regieren ist, dass der Beweis das man wirklich schneller umsetzen kann trotz schwerer Bedingungen noch aussteht und ich finde wir sollten den antreten.
00:14:33: Also du hast ja gerade anklingen lassen ihr hättet gerne du hättest gerne noch mehr erreicht.
00:14:38: hast du irgendwas konkretes vor Augen wo du sagst richtig schade dass das erst mal liegen geblieben ist und wofür du mehr Zeit gebraucht hattest?
00:14:47: Tausend Dinge sind liegen geblieben, denn es gibt in einer so großen Verwaltung wirklich hunderte und tausende von einzelnen Vorgängen.
00:14:54: Und alle verdienen natürlich Aufmerksamkeit!
00:14:57: Aber ich würde erst mal noch dazu fügen wir haben auch ein paar Knoten zerschlagen wo sich einfach vorher in dem Fall jetzt Bundesländer und die Ministerien von zwei Bundesländern zerlegt hatten, ich sage mal ein Beispiel Potsdamer Stammbahn.
00:15:11: Eine der großen Bahn-Schienenverbindungen in unserer Nachbarland Brandenburg nämlich nach Potsdamm, die noch als Fernverkehrsstrecke sogar verwendet werden könnte, der so wirklich wichtig wäre und für viele Pendlerinnen natürlich eine Alternative zum Auto sein könnte.
00:15:28: Da hatten sich das Brandenburger Verkehrsministerium und der Berliner Verkehrsenat zerlegt über die Frage, ob es eine S-Bahn sein soll oder eine Regionalbahnstrecke.
00:15:38: Und ich habe meinen Amtskollegen aus Brandenburg einen Antrittsbesuch gemacht, hab ihm gesagt, wir entscheiden das jetzt?
00:15:47: Ich entscheide das nach übergeordneten Kriterien.
00:15:49: Hab gegen unsere Berliner S-bahnlösung entschieden für die Regionalbahn – und nach jahrelang hin und her war's entschieden.
00:15:55: in kurzer Zeit!
00:15:57: Das geht man, man kann Dinge auch entscheiden und dann mal voranbringen.
00:16:00: Und da geht es nicht immer nur darum sozusagen sich selbst durchzusetzen sondern das für die Sache Beste zu tun.
00:16:07: also auch solche Dinge haben wir haben wir getan.
00:16:09: was mir natürlich leidtut ist dass ich feststelle dass in den letzten drei Jahren da nicht mehr viel weiter gegangen ist.
00:16:14: aber so ist es bei Regierungswechseln.
00:16:16: Ja auf die jetzige Regierungs Koalition können wir gleich zusprechen.
00:16:20: Ich wollte dich ja vorher noch fragen welche Entscheidung aus deiner Zeit als Senatorin würdest du heute anders treffen?
00:16:27: Friedrichstraße.
00:16:28: Ganz klar, die Friedrichstrasse zu schließen für den Autoverkehr obwohl es mitten im Winter und mit kurz vor einer Wahl nicht mehr möglich war, sie schön zu machen.
00:16:40: Und zu zeigen was das eigentliche Ziel dieser Schließung war nämlich mehr Aufenthaltsqualität eine schöne Fußgängerzone zu machen bei der die Leute dann auch gerne wieder verweilen und einkaufen gehen und damit eben vor allem auch den ganzen Gewerben den ganzen Läden in der Friedrichstraße reinweise dicht gemacht haben in den letzten Jahren zu helfen und wieder Kunden zu bringen.
00:17:01: Das alles konnten wir nicht mehr verwirklichen Und insofern hätte man das auch nicht machen sollen.
00:17:08: Das entscheidende Learning ist für mich dabei, Kommunikation ist die halbe Miete bei manchen Projekten und wenn es nicht gelingt eine Sache die eigentlich Menschen helfen soll mit ihnen gemeinsam hinzukriegen dann sollte man sie ihn nicht aufzwingen Ganz einfach.
00:17:23: Also insofern würde ich das nicht nochmal so machen.
00:17:26: außer die Anreiner, die Gewerbetreibenden sagen bitte, bitte, lasst uns endlich diese Straße schließen denn zur Wahrheit gehört auch des Gewerbestärben dort ist unvermindert weitergegangen und seit die Autos wieder mit fünfzig da durchfahren dürfen ist die Straße sogar zu einer der gefährlichsten Unfallstraßen Berlins geworden.
00:17:44: also geholfen Hat die Wiederöffnung für den Autoverkehr natürlich nicht, aber solche Lösungen, die so viel Veränderungsbereitschaft auch von denen.
00:17:53: direkt Beteiligten voraussetzen.
00:17:55: Die muss man mit den Menschen machen, sonst bringt es nix.
00:17:58: Also du sprichst über die Wiederöffnung jetzt schauen wir mal auf andere Verkehrsprojekte oder auch Klimaprojekte?
00:18:04: Die schwarz-rote Koalition hat ja tatsächlich eine Reihe von Verkehrs und Klimaproyekten verändert gestoppt oder zurückgenommen.
00:18:14: welche Rücknahme schadet Berlin aus deiner Sicht am meisten?
00:18:18: oder besonders
00:18:19: also der Radwege?
00:18:21: stopp ist schon besonders bitter aus diversen Gründen.
00:18:25: Erstens weil geschützte, gut gemachte Radwege einfach auch Sicherheit bringen gerade für Kinder auf dem Schulweg und so weiter und insofern das Sicherheitsthema eigentlich sein könnte und müsste was eben nicht ideologisch ist sondern wo sich alle Menschen in Berlin dahinter versammeln können.
00:18:42: sowas zu stoppen in einer sowieso schon polarisierten Zeit, in der viel zu oft ideologisch und polemisch argumentiert wird finde ich wirklich fatal.
00:18:52: Es bringt niemand was und ich weiß dass sich hinter Radwegen alle versammeln können auch die die Auto fahren denn die möchten auch das ihre Kinder sicher unterwegs sein können.
00:19:01: Und was mich zusätzlich natürlich ärgert Ich weiß besser vielleicht als manche andere, wie viel Zeit und Mühe es kostet solche gestoppten Projekte wieder anlaufen zu lassen.
00:19:11: Man kann nicht einfach sagen jetzt ist eine andere Regierung dran, zack morgen kommen wieder alle Radwege, sondern das wird Zeit brauchen!
00:19:18: Das sind auch Gelder verfallen, Fördergelder aus dem Bund und aus Europa liegen gelassen worden von Schwarz-Rot weil sie diese Radweger eben erstmal alle gestopft haben und das Geld ist weg.
00:19:29: Das müssen wir uns auch klar machen insofern Es wird nur Schritt für Schritt wieder vorangehen können und das tut mir natürlich leid, denn ich glaube was wirklich in einer Zeit der Demokratie insgesamt ja so auf dem Prüfstand steht.
00:19:43: Wirklich fatal ist es wenn nach fünf Jahren wir hatten ja durch diese Wahlwiederholung eine durchbrochene Legislatur mit einem Regierungswechsel mitten in der Legislatur und durch die Rückabwecklungspolitik von Schwarz-Rot Werden einfach viele Leute sehen, nach fünf Jahren sind wir wieder genau an dem Punkt, an den wir gestartet sind.
00:20:02: Und das ist frustrierend und das ist ernüchternd und hilft der Glaubwürdigkeit von Demokratie auch nicht.
00:20:08: Deswegen will ich eine Sache vielleicht jetzt hier auch überraschend sagen unser erstes Anliegen wird nichts sein jetzt wieder alles umzudrehen automatisch was Schwarz-Rot gemacht hat wenn wir wieder regieren sollten sondern wir schauen uns genau an wo die Dinge gemacht haben, die vielleicht auch gut sind oder die man einfach lassen kann.
00:20:24: Weil man trotzdem gute Sachen umsetzen kann.
00:20:26: es kann nicht sein dass jedes mal wenn eine neue Regierung rankommt einfach nur alles wieder ins Gegenteil verkehrt wird was die davor gemacht hat denn wir müssen vorwärts kommen.
00:20:36: Die Grünen sprechen ja auch von einer Rückschrittskoalition.
00:20:39: in Anführungszeichen besteht die Gefahr das ein solcher Begriff
00:20:43: zwar
00:20:43: die eigene Partei mobilisiert aber Menschen nicht erreicht die mit schwarz-rot durchaus zufrieden sind.
00:20:50: Also ich will jetzt hier ja nicht spoilern, aber mit Schwarz-Rot zufrieden sind nur noch sehr wenige Menschen in dieser Stadt.
00:20:56: Das zeigen die Zahlen.
00:20:58: Was aber nicht heißt das automatisch?
00:21:00: Die Leute denken juhu kaum kommt eine andere Regierung dran wird alles toll!
00:21:04: Das glauben übrigens auch wir nicht und das ist mir an dieser Stelle vielleicht wichtig zu sagen.
00:21:09: Mir ist es ernst damit, dass Demokratie insgesamt auf dem Prüfstand steht ihr Vertrauen in die Umsetzungshandlungsfähigkeit und Glaubwürdigkeit, vielleicht auch in die Redlichkeit von Politik und Staat verloren haben.
00:21:26: Und das wird von Rechts- und von rechten Akteuren ja auch fleißig befeuert.
00:21:32: dieser Eindruck.
00:21:34: In einer solchen Situation ist es ganz wichtig dass wir uns ehrlich machen, auch in dem was wir jetzt vorhaben in den nächsten Jahren,
00:21:42: d.h.,
00:21:42: wir sagen nicht dass wir alles ganz toll besser machen können, als es jetzt schwarz-rot gemacht hat.
00:21:47: Wir sagen das wir geben keine Lernversprechen ab!
00:21:50: Wir versprechen vor allem, dass wir wieder mehr mit den Akteuren gemeinsam über die Veränderungen oder auch Einsparungen, die nötig sein werden reden – dass wir im Dialog Politik machen, im Dialogen mit den Trägern und Unternehmen, mit den Verbänden und der Zivilgesellschaft in dieser Stadt wo ganz viel Wissen und Expertise vorhanden ist.
00:22:09: Und es hat sehr viel Vertrauen gekostet, dass Schwarz-Rot dieses Wissen – und dieses Können in den letzten drei Jahren so wenig abgerufen hat!
00:22:18: Sondern soviel Politik über die Köpfe der Menschen hinweggemacht hat.
00:22:21: Das werden wir ändern aber wir wissen, das wir nicht alles schaffen können auch was wir uns selber wünschen würden oder was sich die Menschen würden, dass wir nur Schritt für Schritt vorangehen werden können und dass wir harte Prioritäten setzen müssen.
00:22:34: Und wir trauen es den Menschen aber auch zu, dass wenn wir darüber gemeinsam offen und ehrlich reden das wird dann auch ein Weg finden.
00:22:42: Und würdest du sagen bei aller Kritik gab's eine gute Entscheidung?
00:22:47: Eine positive Entscheidung des schwarz-roten Senats wo du jetzt auch Rückblicken sagen würdest weil du ja gesagt hast Wir werden nicht alles wieder rückabwickeln.
00:22:57: Gibt's irgendwas was du vor Augen hast wo du sagst Das war vielleicht auch richtig
00:23:01: Es ist gut, dass endlich eine Verwaltungsreform angestoßen wurde.
00:23:05: Wir haben die ja auch ganz bewusst als Opposition immer konstruktiv unterstützt und unterstützt.
00:23:10: es fast zu wenig gesagt denn man muss wirklich sagen die Grundidee dieser Verwaltung das sind sehr viele grüne Ideen reingeflossen.
00:23:19: Es ist nicht selbstverständlich und auch nicht besonders typisch glaube ich dass ne Opposition sowas macht.
00:23:25: aber uns war's einfach wichtig dass wir für die Demokratie zeigen demokratische Parteien auch zusammenarbeiten können und gemeinsam etwas hinkriegen, was eigentlich alle Parteien wollen nämlich dass die Verwaltung schneller kundenfreundlicher arbeiten kann.
00:23:41: Dass die Zuständigkeiten und die Verantwortlichkeiten endlich klar sind das dieses Ping-Pong des so typisch für Berlin es endlich aufhört wo jedes mal wenn ein Bürger nicht bekommt was sein Anliegen ist immer nur auf irgendeine andere zuständige Stelle verwiesen wird.
00:23:55: Und da würde ich sagen, darauf werden wir auf jeden Fall natürlich aufbauen.
00:23:59: Aber ich finde es auch bei allem was man ein Kai Wegner kritisieren kann gut dass er die Offenheit hatte, da auch ganz offen auf die Opposition zuzugehen weil er wusste das er das alleine nicht hinkriegt und auch das ist eine Einsicht die nicht alle Politiker haben.
00:24:14: Da kann ich gleich anschließen du hast eben von Behörden Ping-Pong gesprochen.
00:24:18: Was wird sich denn durch die Reform im Alltag jetzt tatsächlich verändern?
00:24:23: Erst mal sind jetzt nur die Grundlagen gelegt und es gibt noch sehr viel Arbeit für die nächsten Regierungen, um die Verwaltungsreform dann noch ein paar Schritte weiterzuführen.
00:24:31: Aber was sich schon auf der jetzigen Grundlage – wo ja vor allem Zuständigkeiten endlich mal klar zugeteilt worden sind – ändern und verbessern wird ist, dass es einen Aufgabenkatalog geben wird den auch alle Bürgerinnen und Bürger in Berlin einsehen können, wo ganz klar geregelt ist, wo man sofort sehen kann welche Behörde im Bezirk oder im Land ist für eine Aufgabe zuständig?
00:24:53: Und wir haben dabei festgestellt, dass es einige hundert Aufgaben in Berlin gab die zwar gesetzliche Aufgaben sind für die sich aber niemand zuständig gefühlt hat.
00:25:02: Das ist völlig verrückt eigentlich.
00:25:03: das das so lange sein konnte erklärt auch ein Stückchen dieses Behördenping-Pong und damit müsste jetzt Schluss sein, weil das auch für Bürger dann transparent ist.
00:25:12: Wer zuständig ist?
00:25:13: Wo würdest du denn sagen liegt derzeit noch das Hauptproblem der Berliner Verwaltung?
00:25:18: Ist es zu wenig Personal und klare Zuständigkeiten wie du angerissen hast?
00:25:22: jetzt so viele Regeln fehende Digitalisierung oder mangelnder politischer Mut?
00:25:28: Alles zusammen!
00:25:30: Also es gibt... Es ist ein Bündel von Schritten von Dingen die noch zu tun sind.
00:25:34: Ich fange mal mit dem politischen Mut an, vielleicht weil mir das am meisten anspricht.
00:25:40: Eine Behörde wie jedes auch Unternehmen stinkt vom Kopf her.
00:25:45: Es braucht eine Führung in einer Behörden die den eigenen Beschäftigten und Mitarbeiterinnen sagt Macht Dinge auch mal anders und wenn dabei ein Fehler passiert, dann übernehmen wir oben die Verantwortung.
00:25:57: Wenn man so eine Fehlerfreundlichkeit nicht ausdrücklich ausstrahlt und auch Verantwortung delegiert und klar macht, wenn ein Fehler passierte werdet ihr nicht einen Kopf kürzer gemacht.
00:26:06: Wir wollen, dass ihr Verantwortung übernimmt.
00:26:08: Wir wollen auch mal ausprobiert, damit sie besser und schneller gehen.
00:26:12: Wenn man das nicht ausstrahlt von oben, dann kann man nicht erwarten, dass sich einzelne beschäftigte Landesbedienstete da auf den Weg machen und ihr Kopf von Kragen riskieren sozusagen wenn es nicht von oben ausdrücklich unterstützt wird.
00:26:25: Das ist politischer Mut, den ich für sehr zentral halte.
00:26:29: Dienst in manchen Behörden natürlich gibt in anderen eben nicht und mit anderen Worten eine andere Kultur im Umgang miteinander auch in der Verwaltung.
00:26:39: Und ich weiß, dass viele Beschäftigte einer Verwaltung sich das auch ausdrücklich wünschen – weil sie bereit wären!
00:26:45: Weil Sie auch darunter leiden, dass sie ihre Kundinnen und Kunden nicht so schnell bedienen können wie sie es gerne machen würden.
00:26:51: Der andere Punkt ist das leidige Thema Digitalisierung.
00:26:54: also wir müssen unsere Prozesse Erst mal schlanker machen, Dinge weglassen.
00:26:59: Wo immer wieder von allen Seiten Berichte und Daten abgefordert werden mit denen niemand arbeitet am Ende weil die Kapazitäten gar nicht da sind.
00:27:07: Das heißt wir können auch ein paar Dinge wegglassen.
00:27:10: Da wäre uns die Wirtschaft sehr dankbar in Berlin aber dann umgekehrt die Prozesse die wir brauchen die verschlankt sind digital aufzustellen.
00:27:19: Bettina euer Wahlkampfmotto lautet Politik ändern berlin bleiben.
00:27:25: Jetzt fragen sich natürlich viele Menschen ob sie sich Berlin überhaupt noch leisten können.
00:27:29: Was ist eure wichtigste Maßnahme gegen steigende Mieten?
00:27:33: Richtig, für viele Menschen ist es inzwischen schon die Frage, ob Sie überhaupt in Berlin bleiben können wenn wir's nicht schaffen das Wohnen bezahlbar zu machen, dass is so.
00:27:42: Es gibt in Berlin politische Parteien, die rumlaufen und sagen Bauen bauen bauen.
00:27:47: Dazu kann ich nur sagen ja Wir müssen bauen.
00:27:51: Und ich warne vor Parteien, die immer Großtönen bauen.
00:27:54: Vor Ort aber eine Not-in-My-Backyard-Politik betreiben.
00:27:58: Das kann ich allein aus meinem Wahlkreis im Banker Norden sehr gut belegen, dass das stattfindet.
00:28:04: Dass gerade die CDU da vor Ort gar nicht mehr fürs Bauen ist auch wenn sie es auf Landesebene einfordern.
00:28:11: Was wir brauchen in Bestand ist
00:28:14: v.a.,
00:28:14: Alle Vermieterinnen und Vermietern, nicht nur die der Landesunternehmen und schon gar nicht die Genossenschaften.
00:28:21: Denn sie funktionieren sowieso anders und jetzt viel besser.
00:28:24: Sondern auch alle privaten Vermieterin und Vermierter einen Beitrag leisten dafür dass wir bezahlbare Mieten behalten und sich an Regeln halten.
00:28:32: für mich ist das eine ganz grundsätzliche Frage die heißt Eigentum verpflichtet Wohnen ist nicht irgendeine Wohnung, ist kein Produkt, das man im Supermarktregal kauft.
00:28:43: Das ist in Berlin ja sogar Grundrecht und gehört zur Daseinsvorsorge.
00:28:47: Und es bedeutet schon, dass Menschen die praktisch Wohnungen anbieten einen ganz wichtigen Teil für die Daseinversorgung der Bevölkerung beitragen.
00:28:56: Und das müssen alle tun – kleine wie große, private wie staatliche!
00:29:01: Und deswegen wollen wir ran, auch an private Vermieterinnen und Vermietern.
00:29:05: Wir haben einen Gesetz, dass alle Vermieterinnen je nach Größe ihrer Wohnungsbestände also natürlich die kleinen weniger als die großen gewerblichen Vermietter aber verpflichtet das selbstverständlich endlich zu tun nämlich Geld zurückzulegen Das wirklich für Instandhaltung gegen Schimmel für kaputte Aufzüge ein anderes auch eingesetzt wird Aber auch einen kleinen Anteil ihrer Wohnungen dauerhaft bezahlbar zu vermieten.
00:29:31: Dadurch hätten wir etwas, was wir durch andere Maßnahmen noch nie geschafft haben.
00:29:35: Nämlich dass es in allen Wohnblöcken, in allen Quartieren und Kiezern in Berlin überall egal bei welchem Eigentümer immer auch bezahlbare Wohnungen gibt.
00:29:45: das garantiert dann auch eine Berliner Mischung Und das bedeutet, dass Menschen die einfach auf eine bezahlbare Wohnung angewiesen sind nicht in die wenigen Quartiere in Berlin ziehen müssen, wo man sie noch finden kann.
00:29:56: Sondern überall in der Stadt es bezahlbare Wohnungen gibt und deswegen würden wir diese Wohnungen Menschen zur Verfügung stellen wollen, die WBS-CGXX haben.
00:30:07: aber kleiner Hinweis dieser WBS, dieser Wohnberechtigungsschein, das ist die höchste Stufe insgesamt.
00:30:13: die Hälfte der BerlinerInnen Auch wenn sie arbeiten und hart arbeiten, verdient insgesamt so wenig dass Sie einen Anspruch auf einen solchen Wohnberechtigungsschein haben.
00:30:22: Das heißt wir würden damit wirklich genau dem Teil der arbeitenden Bevölkerung helfen die sich jetzt wirklich schwer tun weil ein so großer Anteil ihres monatlichen Einkommens allein für die Miete drauf geht.
00:30:34: Das klingt für mich als würde das könnte das relativ schnell greifen auch also nochmal auf die Maßnahmen geschaut.
00:30:42: was Könnte das Land kurzfristig tatsächlich dann erreichen?
00:30:46: Und wofür würdest du sagen, brauchen wir schon noch ein paar Jahre.
00:30:50: Dass gut an einem solchen bezahlbaren Mietingesetz ist, dass es relativ schnell in Kraft treten könnte.
00:30:55: Das heißt, dass relativ schnell auch wirken kann und gleichzeitig – denn wir denken ja schon als Grüne immer die Seite der Vermieter und der Wirtschaft mit – dass es trotzdem für Vermieter zu stemmen ist, denn wir verlangen natürlich nicht das mit einem Schlag dann alle Leute die diese Wohnungen zur Verfügung gestellt werden müssen.
00:31:14: Das würde ja bedeuten, dass man Leute jetzt in den Wohnungen sind rausschmeißen würde und so zu brutal würden wie niemals vorgehen sondern es bedeutet, dass die Vermietern jedes mal wenn eine Wohnung in ihrem Bestand frei wird wer Leute ausziehen Sie halt diese Wohnung an Leute mit WBS zu einer günstigen Miete vergeben müssen, wenn sie ihren Anteil noch nicht erfüllt haben.
00:31:35: Das heißt es würde nach und nach und danach der Anteil an diesen bezahlbaren Wohnungen wachsen und das können Vermieter dann auch allmählich
00:31:44: tun
00:31:44: und können sich damit werden also praktisch nicht komplett überrumpelt mit so einem Gesetz und dem was es verlangt.
00:31:50: insofern glaube ich tatsächlich dass das ein sehr sehr wirkungsvolles Mittel ist Und hoffe deswegen sehr, dass wir die Chance bekommen das auch umzusetzen.
00:31:59: Das würde ja dann Bestandsbauten in den Fokus nehmen.
00:32:03: Du hast aber auch gesagt Wir brauchen Neubauten?
00:32:06: Wie verhindern wir das Klimaschutz soziale Infrastruktur und Lebensqualität dabei unter die Räder kommen oder hinterherhinken?
00:32:14: denn wo neu gebaut wird braucht man entsprechend soziale Infrastruktur Kindergärten Verkehrsanbindung etc.
00:32:22: Je nachdem.
00:32:23: wie schauen beim Wohnen Beim Neubau ja sehr oft auf die neuen Stadtquartiere, die sich natürlich meistens am Stadtrant befinden.
00:32:32: Viele auch gerade in Pankow, im Pankoanorden befinden da stimmt das.
00:32:36: Da braucht es wirklich Verkehrsanbindung und auch zusätzliche soziale Infrastruktur oder auch mal eine Stadtteilbibliothek kulturelle Angeboten Einkaufsmöglichkeiten mit anderen Worten.
00:32:47: das, was so ein Quartier dann auch nicht zu einer Schlafstadt sondern zu einem lebendigen neuen Viertel macht und was vor allem auch den Menschen was bringt die schon da wohnen.
00:32:56: Das finde ich wichtig denn gerade am Stadtrand fühlen sich Menschen auch deswegen oft abgehängt weil die das was sie gerne tun würden abends mal ausgehen günstig einkaufen oder auch einfach interessante Angebote zu bekommen oder auch ohne Auto unterwegs sein zu können Am Stadtrand einfach nicht möglich ist.
00:33:11: bis jetzt.
00:33:12: insofern finde ich da stimmt es Da muss man mit bedenken, dass mit dem Wohnungsneubau auch soziale kulturelle und Verkehrsinfrastruktur entstehen muss.
00:33:23: Und je nachdem wie wertvoll die Natur ist um die wir dazu bauen muss dann auch Rücksicht auf Natur genommen werden.
00:33:29: in meinem Wahlkreis sind zum Beispiel die Moorlinzen das sind wunderschöne Wunderschön Jetzt schon ein Naturschutzgebiet, das aber Vogelschutz.
00:33:40: Also europäisches Vogelschutzgebiet werden soll wo man wirklich als Vogelbeobachtungsfan kann da den ganzen Tag verbringen weil es da ganz seltene Vogelfügel zu beobachten gibt.
00:33:53: Das wird europäisches Vogelschutzgebiet und es bedeutet, dass die dort geplante Bebauung nochmal überdacht werden muss.
00:33:59: Weil sie tatsächlich Rücksicht darauf nehmen muss das da auch sich Vögel überhaupt ansiedeln und nisst, die brauchen dazu nämlich Ruhe.
00:34:07: Aber anderswo ist die Natur nicht gleichermaßen schützenswert kann man besser bauen.
00:34:12: was ich aber sehr wichtig finde wir reden viel zu wenig darüber wieviel man durch Umbau nach Verdichtung Aufstockungen im Bestand auch in Berlin, in den schon verdichteten urbanen Quartieren überall in der Stadt an Wohnraum schaffen kann.
00:34:28: Und da ist der große Vorteil, da braucht man keine zusätzliche Verkehrsanbindung oder Kita- oder Bibliothek oder was auch immer.
00:34:37: Theater, Tante Emma Laden ganz egal – die gibt es da alle schon!
00:34:42: Das gibt's da alles schon.
00:34:43: und auch die Erschließung ist meistens schon gemacht und für viele Menschen ja wichtig, da wohnen vielleicht schon die Freunde Nachbarn.
00:34:50: Und wenn wir es schaffen, mehr auf Nachverdichtung und Aufstockung zu gehen.
00:34:56: Dann würden wir den Wohnraum auch dort schaffen wo ihnen die meisten Menschen sich wünschen weil das schon ihr Lebensumfeld ist und wo man eben nicht in der Gefahr ist dass man weitere Flächen versiege.
00:35:07: denn wir müssen natürlich auch in der Stadt schaffen mehr zu entziegeln mehr Bäume zum Pflanzen dafür zu sorgen dass die Stadt auch grün und kühl im Sommer und lebenswert bleibt auch in den nächsten Jahren.
00:35:18: Und dieses Umbauthema, das halte ich für ein superspannendes Thema.
00:35:22: Wenn Berlin das mal groß machen würde es den Mut hätte das Thema groß zu machen beispielsweise mit einer internationalen Bauausstellung nur für Umbau und eine Expo wo wir über Umbau reden dann bin ich sicher dass wir auch international Gelder und Superspanne Projekte hierher kriegen würden.
00:35:38: denn das steht ja in allen großen Städten an und alleine in berlin haben wir zwei Millionen Quadratmeter leer stehende Büroflächen die nicht mehr als Büros gebraucht werden.
00:35:47: Zum großen Teil, weil wie wir hier alle wissen seit Corona mit Homeoffice und so weiter sich unsere Gewohnheiten einfach verändert haben.
00:35:54: Wir brauchen dauerhaft nicht mehr so viele Büros, die werden als Spekulationsobjekte gebaut stehen dann leer.
00:36:00: wenn wir das ermöglichen umzubauen zu Studierenden Wohnheimen Azubi-Wohnheimen SeniorenwGs Oder auch, wo es sich eignet wirklich zu Wohnungen.
00:36:09: Dann können wir mitten in der Stadt ohne irgendwie einen Quadratmeter mehr zu versiegeln zu müssen, können mir Wohnraum schaffen, der dringend benötigt wird und da.
00:36:17: das ist ein Projekt, dass ich wirklich als Großprojekt sehe, das Berlin auch wieder ein bisschen zum Strahlen bringen
00:36:23: kann.".
00:36:24: Wir haben vorhin schon kurz darüber gesprochen.
00:36:26: du kandidierst erstmals direkt im Pankoa Wahlkreis eins.
00:36:29: Das ist eben Buch Karo und Französisch Buchholz Und Du hast anklingen lassen warum gerade dort?
00:36:37: Willst du noch mal drauf eingehen, vielleicht?
00:36:41: Ich war auch in den letzten Jahren sehr viel am Stadtrand immer wieder unterwegs.
00:36:45: Nicht nur im Pankow aber gerade auch an der Stadtrand natürlich.
00:36:48: Und ich habe festgestellt die Menschen fühlen sich abgehängt.
00:36:52: Das ist ein objektives Problem um das wir uns kümmern müssen und es macht leider auch viele Menschen anfälliger für die AfD und für Rechte.
00:37:00: Die AfD hat dort sehr hohe Umfragewerte zumindest Und mir geht es darum, zum einen Gesicht zu zeigen und klarzumachen.
00:37:08: Es gibt hier eine Alternative.
00:37:10: Und immer wenn wir Wahlkampfstände machen – gerade übrigens, wenn die AfD gerade gegenüber einstand hat!
00:37:16: Dann kommen die Menschen auch zu uns und danken uns das wie überhaupt da sind.
00:37:19: Das ist einfach wichtig.
00:37:21: Und zweitens möchte ich dass in der nächsten Regierung die Anliegen von Menschen am Stadtrand aus dem Pankow Norden gesehen werden und mitgedacht werden.
00:37:30: Denn da haben wir tatsächlich noch Arbeit zu tun.
00:37:34: Viele Menschen erleben dort gerade starkes Wachstum.
00:37:37: Und Infrastruktur, Schulen und Verkehr wachsen nicht im gleichen Tempo mit?
00:37:43: Was ist dein Angebot?
00:37:46: Mir ist es wichtig ... dass die Menschen das vor Ort bekommen was sie brauchen damit sie auch dort nicht sozusagen die Stadt der kurzen Wege haben also alles haben was man für ein gutes Leben im Alltag nötig hat und dafür nicht erst mal ganz weit nach Pankow rein oder noch weiter in die Stadt reinfahren muss.
00:38:02: sozusagen da is Das Thema Öffis, gute Bus- und Bahnverbindungen ist das total zentrale Thema.
00:38:09: Und da müssen wir uns kümmern aber nicht indem wir bis die CDU noch andere Parteien tun ständig neue U-Bahnlinien versprechen.
00:38:15: damit streut man den Menschen einfach nur sand in die Augen.
00:38:18: diese u-Bahnen dauern viel zu lang sind viel zu teuer werden in den nächsten Jahren angesichts alleine der Finanzsituation von Berlin nicht kommen.
00:38:26: und ich will auch da oben keine Lernversprechungen machen die vorhandenen S-Bahnlinien, S-bahnstrecken zu ertüchtigen, damit die S-Mann endlich mal wieder pünktlich kommt und dort wo neue gebaut werden.
00:38:36: Und auch das noch Jahre dauert aber vielleicht schonmal mit einem Bus voller Aufbetrieb den Menschen ein anderes ÖPNV Angebot zu machen für dass man nicht bauen muss.
00:38:46: Das sind realistische Dinge.
00:38:48: Ein Kiezbus für die letzte Meile dafür zu sorgen, dass Carsharing und andere Staringangebote vielleicht ihr Geschäftsgebiet Buch und Karo und französische Buchholz ausdehnen.
00:38:59: Das sind Dinge, die wir in den nächsten Jahren schaffen können.
00:39:02: Und das Versprechen ist einfach nur dass wenn wir wieder regieren wie uns um solche in einer Absehbahnzeit Machbahndinge kümmern werden.
00:39:10: Verkehrsanbindung ist eines.
00:39:12: Wenn du dir nochmal zwei weitere Projekte überleben würdest, die du als direkt gewählter Abgeordnete des Wahlkreises persönlich vorantreiben wollen würdest welche wären das?
00:39:23: Es braucht auch dort Übrigens, so wie in ganz Berlin ja vor allem auch Räume für soziale Infrastruktur.
00:39:31: Für Träger die auch Freizeitangebote für Jugendliche beispielsweise machen wollen aber sich die Miete nicht leisten können und so weiter... ...für Treffpunkte für ältere Menschen.
00:39:41: also es braucht wie überall in der Stadt auch da oben Räumlichkeiten die man günstig kriegt.
00:39:47: Ich glaube, dass man hier noch sehr viel besser Angebote machen kann.
00:39:51: Wenn wir mit den Wohnungsbaugesellschaften reden, dass die im Erdgeschoss in ihren Flächen zu Verfügung stellen für solche Zwecke – wenn wir das bei Neubau mitdenken und so was auch immer mit entsteht oder wenn wir denn auch dort gibt es jetzt weniger Grundschulkinder und weniger Kita-Kinder, wenn wir frei werdende Räume Erlauben auch für andere soziale Zwecke quasi zu öffnen und zu nutzen.
00:40:17: Deshalb räumelt jetzt in die Schulen, werden bisschen Lehrer um die Schulen zu erhalten.
00:40:21: Braucht es da sogar andere Angebote?
00:40:23: Die Kita-Träger erzählen dasselbe, die haben weniger Kinder, die wollen aber nicht schließen.
00:40:27: dann muss man erlauben das da andere Angebot rein kommen.
00:40:30: Das sind Dinge, die kann man ermöglichen.
00:40:32: Muss man auf Landesebene ein paar Hebeltrehen Aber kann man machen würde Buch & Karo helfen würde auch anderswo helfen.
00:40:39: wenn ich das dritte Thema noch sagen kann Der Campusbuch ist ja auch da oben ein sehr eigentlich großer Akteur, also ein großer Arbeitgeber.
00:40:48: Ein großer Gesundheitsstandort wo die meisten Fachkräfte allerdings nicht vor Ort wohnen sondern halt jeden Tag anreißen und dann wieder wegfahren.
00:40:57: aber ich möchte schon ganz gerne dass diese Unternehmen die sich dort oben angesiedelt haben auch noch im Stadtteil mehr für den Stadtteil und für die Menschen die da vor Ort wohnen tun und nicht so ein Satellit sind, der quasi zufällig in Buch gelandet ist.
00:41:09: Sondern dass sie sich noch enger verknüpfen mit Bochon Karo und dem Pankor Norden.
00:41:14: Beispielsweise haben wir dort einen Krankenhaus- und Gesundheitsakteure und Forschung.
00:41:18: Und gleichzeitig gibt es zu wenig Hausärzte und kriegen die Menschen keine Termine – gerade die vielen älteren Menschen dort keine Terminen beim Arzt!
00:41:27: Und da bin ich sicher, dass die aus dem Campus unterstützen können indem sie die vorhandenen Praxen unterstützen oder beispielsweise Telemedizinangebote machen.
00:41:37: Also ich habe eine Reihe von Ideen mit denen ich gerne auf die Akteure, die schon da sind aber noch ein bisschen mehr für den Stadtteil tun können zugehen möchte.
00:41:46: dann das sind alles Dinge die können auch weiter gehen jenseits vom Wahlkampf und das ist mir ein großes Anliegen.
00:41:52: Man hört das auch wirklich raus und man hört auch deinen Plan für den Panko-Norden raus.
00:41:58: Wie stellst du dich sicher, dass du nach der Wahl nicht nur Ko-Spitzenkandidatin und Fraktionsvorsitzende bist sondern eben auch tatsächlich die Abgeordnete für Buch Caro und Franzises Buchholz?
00:42:09: Ich habe den Menschen in Buch und Caro wenn sie mich das gefragt haben immer gesagt Ich bin Teil des Spitzenteams.
00:42:15: Ich hoffe, dass ich auch Teil einer künftigen grünen geführten Regierung werde!
00:42:20: Das werden wir natürlich nach der Wahl LSS feststellen.
00:42:23: aber diese Hoffnung habe ich durchaus und das bedeutet... ...ich kann Ihnen vor allem versprechen, dass Ihre Anliegen und ihre Bedürfnisse auch in der nächsten Regierung mitgedacht werden.
00:42:34: Das ist mir zum einen wichtig.
00:42:36: Zum Zweiten ist es mir wichtig, dass wir dafür sorgen, Der Pankwa Norden stärker mitgedacht wird.
00:42:44: Das hängt ja nicht nur von mir persönlich ab, wir haben zum ersten Mal auch aus Buch und Karo Grüne auf unsere Liste für die nächste Pankoa BVV.
00:42:52: das heißt der Pankua Norden wird insgesamt hoffentlich auch in der nächsten BVv in Pankow stärker gesehen werden.
00:42:58: Und dann hoffe ich natürlich auf viele Pankhwa Abgeordnete insgesamt, auch im Abgeordnetenhaus.
00:43:05: Denn es gibt viele dieser Anliegen wie gesagt die wir gemeinsam auch reintragen können und ich habe schon als ich Senatorin war immer eng zusammengearbeitet mit der Fraktion und auch mit den Stadträtinnen beispielsweise aus allen zwölf Bezirken damit das was wir auf Landesebene planen auch Verbindung hat mit dem was in Bezirk als nötig erachtet wird und machbar ist.
00:43:28: Insofern bin ich sicher, dass diese Anliegen nicht untergehen werden.
00:43:32: Dann wollen wir es jetzt noch mal ein bisschen persönlicher machen so zur Aufelockerung und möglichst spontan dabei bleiben.
00:43:37: Ich bin
00:43:37: nicht spontan!
00:43:40: Mal sehen.
00:43:41: Und zwar haben wir ein paar vervollständige Bitte folgende Sätze.
00:43:47: Der Panko an Norden hat mehr verdient als?
00:43:51: Hat mehr verdiente als Stau ausfallende S-Bahnen und die AfD.
00:43:59: Als Studentin habe ich am liebsten
00:44:01: ... Ähm, die Zeit genutzt, die man nur als Studentin in dieser Form hat oder zumindest mal hatte vor den Reformen und hab Berlin kennengelernt.
00:44:14: Und zwar sehr viele Ecken von Berlin und sehr viele Theater, in denen ich jetzt seit vielen Jahren nicht mehr war.
00:44:19: Als Journalistin hab' ich gelernt?
00:44:22: Dass ich von den Menschen mit denen ich rede ganz viel lernen kann!
00:44:26: Und dass zuhören nicht nur meine Neugier befriedigt sondern mich auch klüger macht.
00:44:31: Mein erster Gedanke nach der Wiederholungswahl, zwanzig-dreiundzwanzig war.
00:44:37: Ich möchte ... ich möchte Dinge zu Ende bringen können!
00:44:41: Hoffentlich werden wir jetzt nicht einfach unterbrochen sondern können Dinge zu ende bringen.
00:44:45: damit wird dauerhaft hier was zum besseren verändern Ein Wunsch der sich erst mal nicht erfüllt hat.
00:44:52: Mit den Jahren im politischen Betrieb habe ich gelernt das
00:44:57: Auch andere Menschen mal recht haben können und dass man Wenn man in der Politikführung übernehmen will, dann jemand sein sollte, der nicht unbedingt von allen geliebt werden muss.
00:45:11: Der aber umgekehrt Menschen mag!
00:45:14: Eine Eigenschaft die ich an politischen Gegnerinnen schätze ist...
00:45:20: ...wenn ich merke dass sie ein echtes Interesse an der Auseinandersetzung haben?
00:45:24: Wenn
00:45:25: ich einen Tag lang regierende Bürgermeisterin wäre und niemand widersprechen durfte würde ich
00:45:34: Als Allererstes die drohenden Baumfällungen stoppen, die man jetzt noch stoppen kann.
00:45:41: Berlin macht mich manchmal wahnsinnig wenn ...
00:45:47: Wenn ich im Stau stehe?
00:45:52: Was auch ich als Grüne übrigens tue und wenn ich sehe dass Menschen sich nur noch abwenden statt sich um einander zu kümmern.
00:46:05: Das größte Missverständnis über Bettina Jarrasch ist
00:46:11: Dass man mit mir immer über Politik reden muss, den ehrlich gesagt red ich liebend gerne über romantische Romane oder Netflix-Superheldenserien.
00:46:18: Das wissen nur zu wenige Menschen.
00:46:21: Jetzt wissen sie ein paar mehr!
00:46:23: Dass der schönste Ort im Panko an Norden ist?
00:46:27: Die Morlinsen.
00:46:28: Deswegen wollen wir die auch schützen.
00:46:30: Nach einem wirklich schwierigen politischen Tag brauche ich...
00:46:36: Netflix?!
00:46:40: Und jetzt schauen wir mal Richtung Klima und Umwelt.
00:46:44: Viele Menschen unterstützen Klimaschutz grundsätzlich, empfinden konkrete Veränderungen aber dann als Belastung oder denken das es sie belasten könnte.
00:46:53: was haben die Grünen in der Kommunikation?
00:46:56: Der Verkehrswende oder beim Klimaschutz falsch gemacht in deinen Augen?
00:47:02: Wir haben sehr viel über Technik und Zahlen und Kennzahlen gesprochen.
00:47:07: Klimaschuss ist aber etwas was Menschen glaube ich vor allem dann begeistert und überzeugt, wenn es auch was mit ihrem konkreten Leben zu tun hat.
00:47:15: Und deswegen finde ich so wichtig dass wir es schaffen hier zu entziegeln unser Grundwasser zu schützen und Bäume zu pflanzen denn das ist etwas da kriegen wir ganz viele Menschen hinter uns.
00:47:25: und wenn wir beispielsweise auch einfach darüber sprechen wie viel Geld man sparen kann wenn man die Heizung richtig einstellt und sie nicht mehr verbraucht, als es nötig wäre.
00:47:35: Dann sparen wir nebenbei natürlich auch CO-Zweih.
00:47:37: aber wir reden in einer Weiße über Klimaschutz der beim Menschen auch ankommt.
00:47:42: das ist etwas was wir inzwischen gelernt haben.
00:47:44: ich muss aber auch dazu sagen Wir leben einfach in einer Zeit wo die vielen Veränderungen, die wir gar nicht mehr richtig steuern können eine Krise nach der anderen viele menschen halt wirklich strapazieren und fordern was wir auch haben lernen müssen, aber ich würde sagen hier als Berliner Grüne auch längst gelernt haben.
00:48:04: Wir wissen so sehr wie das Klimawandel ganz schnell weitergeht und wir eigentlich noch viel schneller werden müssen.
00:48:11: Wir müssen einen Schritt nach dem anderen machen.
00:48:14: Wir können nur so schnell vorangehen wie Menschen auch bereit sind mitzugehen weil das Leben insgesamt viele Menschen schon ganz schön stresst und manchmal überfordert.
00:48:24: Wie verhindert ihr dass Klimaschutz in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten?
00:48:29: als Projekt für Besserverdienende wahrgenommen wird?
00:48:35: Ganz konkret, indem alles was wir wollen eigentlich zu einem bezahlbaren Leben beiträgt und gerade ärmeren Menschen nützt.
00:48:43: Und das ist für uns auch ein Check den wir bei jeder Maßnahme vornehmen.
00:48:47: also ganz konkret wenn entziegeln und Bäume pflanzen, dann werden wir das als erstes dort tun wo die ärmsten Menschen leben.
00:48:54: Das sind auch oft die heißesten Quartiere und es sind die Leute die sich nicht die Klimaanlagen in jedem Zimmer auch gar nicht leisten könnten
00:49:01: usw.,
00:49:02: aber wir haben beispielsweise für die Energie- und Wärmewende ein Energiesparbonus.
00:49:09: Das heißt, wir haben einen Konzeptentwickel, das wir auch umsetzen wollen.
00:49:12: Es muss im nächsten Koalitionsvertrag drinstehen.
00:49:15: Das bedeutet dass die Menschen ein kostenloses Strom grundkondigent an Strom bekommen und dann wenn man mehr verbraucht kostet es natürlich wieder entsprechend.
00:49:24: Und diesen Strom werden wir produzieren mit Ökoanbietern also soll Ökostrom sein.
00:49:29: Das heißt wir kommen gleichzeitig mit der Energiewende voran.
00:49:32: Wir produzieren hier in Berlin und Umgebung unseren eigenen sauberen Strom Aber es hilft den Menschen, wenn sie denen beziehen.
00:49:41: Wenn Sie solche Verträge abschließen, kriegen die Strom dann günstiger und es lohnt sich, wenn man wenig verbraucht.
00:49:46: Das heißt das ist für mich ein Superbeispiel dafür wie man praktisch etwas was den Menschen einfach sozial im Geldbeutel-Hilf verbindet mit Klimaschutzenergiewände, die wir ja brauchen.
00:49:59: Bettina ihr beschreibt Berlin als Stadt, die bezahlbar und frei bleiben soll?
00:50:04: Warum ist Freiheit so ein zentrales Wahlkampfthema?
00:50:08: Weil unsere Freiheit bedroht wird und zwar von außen und von innen.
00:50:12: Und wir uns klarmachen müssen, dass wir sie verteidigen müssen.
00:50:16: Das bedeutet... nicht nur dass wir tatsächlich konkret bedroht sind und manche jetzt schon sagen würden, dass wir uns Feinde wie Putin an unseren Grenzen haben die unsere Freiheit wirklich ganz konkret betronen durch hybride Kriegsführung.
00:50:32: Es bedeutet auch das wir uns beispielsweise Energiewende immer noch erpressbar und abhängig machen mit Energie, die wir aus autokratischen Regimes importieren müssen weil wir nicht schnell genug vorankommen mit der Energiewende.
00:50:44: Deswegen macht die Energiewände uns auch unabhängig und frei, denn wie erpressbar wir sind haben wir ja gemerkt als der Ukrainekrieg ausgebrochen ist und uns dann Russland das Gas abgetreten hat sozusagen um uns unter Druck zu setzen.
00:50:57: Wir müssen unsere Freiheit nach außen verteidigen und wir haben es zu tun stärker werdenden AfD und da ist eben auch Berlin leider nicht irgendwie die Insel der Seligen oder sowas, das haben wir jetzt auch gemerkt.
00:51:10: Wir haben es zu tun mit einer Partei, die sich an demokratischen Wahlen beteiligt, die auch demokratisch gewählt wird aber deren Ziel es ist Rechtsstaat und Demokratie und die Selbstbestimmung der Menschen abzuschaffen.
00:51:24: Du sagst es eigentlich, Demokratie steht total unter Druck.
00:51:27: Gesellschaftliche Debatten werden härter.
00:51:30: Wo verläuft denn für dich die Grenze zwischen dem notwendigen politischen Streit und aber einer Sprache, die den demokratischen Zusammenhalt beschädigt?
00:51:40: Streit finde ich super!
00:51:42: Wir müssen streiten weil – wie soll ich sagen – man nimmt Man nimmt ja auch Menschen nicht ernst, wenn wir alle nur grüne Blättchen reden.
00:51:49: Allen alles versprechen!
00:51:51: Wir müssen streiten über die Unterschiede, die wir haben, über das was wir unterschiedlich wollen und wo wir auch Dinge falsch finden, die die anderen wollen.
00:51:58: so also insofern streit finde ich super.
00:52:01: was wirklich Gefährlich ist für unsere Demokratie die Polemik und das Verächtlichmachen von anderen, auch von politischen Gegnern.
00:52:10: Was in den letzten Jahren aber in den politischen Auseinandersetzungen – und natürlich gerade auf Social Media immer stärker geworden ist!
00:52:17: Und der Unterschied zwischen Streit und Verachtung und Polemik ist, dass ich beim Streiten den anderen ernst nehme.
00:52:23: Auch in seiner anderen Meinung.
00:52:24: Das tue ich aber nicht wenn ich ihn nur verächtlich mache, lächerlich mache oder sowieso von vornherein als
00:52:31: Feindabstempel.
00:52:32: D.h.,
00:52:33: jemand mit dem ich streite, ist nicht mein Feind!
00:52:35: Wir erreichen demokratische Parteien denn Menschen zurück, es klang ja in unseren bisherigen Gesprächen an die sich abgewendet haben oder glauben Politik interessiere sich nicht für ihren Alltag.
00:52:46: Also zum einen ist es ganz konkret so, dass Menschen berechtigte Erwartungen haben und dass wir konkret liefern müssen.
00:52:53: Deswegen werden wir in den nächsten fünf Jahren uns vor allem konzentrieren auf das was wir auch wirklich umsetzen können und zwar so dass man nach fünf Jahren auch ein bisschen sieht was dabei rausgekommen ist.
00:53:03: Das ist die eine Seite der Medaille.
00:53:05: Die andere Seite der medaille ist aber schon immer noch eben freie demokratische Gesellschaften und unser Zusammenleben, so wie es die meisten Menschen lieben.
00:53:15: Dass man sich nämlich gegenseitig in die Augen schauen kann und sich vielleicht auch mag und was gemeinsam unternehmen kann und sicher fühlt unterwegs – dass wir das alles nur erhalten können!
00:53:24: Wenn wir damit aufhören, nur Schuld auf andere Gruppen zu schieben aber auch Schuld nach oben zu schieben.
00:53:30: Wir brauchen schon eine Gesellschaft wo alle wieder lernen dass sie auch einen eigenen Beitrag leisten können.
00:53:34: mit anderen Worten Politik alleine kann die Welt nicht retten!
00:53:38: Wir brauchen die Zivilgesellschaft dazu, wir brauchen Menschen die sich selber engagieren und die tatsächlich nicht nur fragen was der Staat für mich tun sondern auch fragen was ich eigentlich für die Gesellschaft beitragen.
00:53:51: Jetzt habe ich eine Frage zu einem Thema, zu dem es eigentlich keinen guten Übergang in dem Sinne gibt.
00:53:56: Wenige Wochen jetzt vor der Wahl hat der Anschlag auf den CSD hier in Berlin eine fraudes Leben gekostet und viele Menschen wurden verletzt.
00:54:06: Was würdest du sagen?
00:54:08: Berlin muss ne freie Stadt bleiben wie ... Können wir das erreichen?
00:54:13: Was muss die nächste Regierung konkret tun und was für Konsequenzen hast du auch vor Augen aus diesem
00:54:21: Anschlag?".
00:54:23: Wir müssen uns klarmachen, dass es Extremisten gibt.
00:54:26: In dem Fall waren's Islamisten, die die queere Community aber auch insgesamt eine demokratische und freie Gesellschaft bedrohen – und für die eine demokratisch-freie Gesellschaft in der Queeresleben eben möglich ist ein Fightbild ist!
00:54:41: Das muss uns klar sein.
00:54:42: D.h.,
00:54:44: wir werden viel klarer fokussieren müssen, wirklich auf Gefährder und Extremisten.
00:54:50: Und wir müssen auch der Polizei ermöglichen, dass sie auf die fokassieren können.
00:54:55: Denn wir erwarten sehr vieles von unserer Polizei und vieles davon, was auch die jetzige schwarz-rote Regierung von der Berliner Polizei verlangt ist Symbolpolitik – die viel Personal viele Ressourcen verschleudert.
00:55:07: Ich sage nur ein Zaun an den Görlitzer Park bewachen und ähnliches bringt keine Sicherheit und es ist verhindert aber, dass die Polizei dranbleiben kann rund um die Uhr.
00:55:18: An denen wirklich das Leben anderer Menschen kosten, die bereit sind Gewalt anzuwenden.
00:55:23: Das ist mein wichtigstes Learning.
00:55:25: Wir müssen der Berliner Polizei ermöglichen, dass sie konsequent auf Extremisten auch fokussiert für Berlin.
00:55:34: Es gilt für Rechtsextremisten, es gilt für Islamisten und auch für Linksextremmisten.
00:55:38: Wir hatten ja schon einen Anschlag auf das Stromnetz.
00:55:40: damit hat dieses Jahr begonnen.
00:55:42: ich sage eines sehr deutlich in dem Fall geht zum Islamismus und das heißt wir brauchen auch andere Maßnahmen als bei anderen Extremisten.
00:55:50: aber alle diese extremistischen Gruppen gefährden auf unterschiedliche Weise unsere Freiheit hier und die müssen wir alle Ernst nehmen, den Blick nehmen und nicht in politischen Debatten.
00:56:00: Immer nur eine davon nennen die anderen schön aussparen weil es gerade einem selberpolitisch in den Kram passt.
00:56:06: denn eins müssen wir uns klar machen Die alle wollen keine freie offene Gesellschaft.
00:56:28: weil Werner das ein richtiges und gutes Angebot für diese Stadt ist.
00:56:33: Weil Werner ein progressiver Bürgermeister ist, und ich glaube dieser Stadt kann eine progressive Regierung sehr gut brauchen in den nächsten Jahren – und gleichzeitig aber jemand ist der Menschenzuhört, der selber aus einer Familie kommt die hart arbeiten musste um sich was aufzubauen und über die Runden zu kommen und der ganz genau weiß wie es den Menschen hier in dieser Stadt geht und der da auch nicht über sie wegredet.
00:56:56: Ich hab Werner immer als jemanden kennengelernt, der zuhört und dann daraus Strategien entwickelt.
00:57:03: Und ich glaube genau diese Politik gemeinsam mit den Menschen, die brauchen wir dringend wieder in dieser
00:57:08: Stadt.".
00:57:09: So wie du Werner kennst und beschreibst was würdest du sagen kann er besser als du?
00:57:14: Kochen!
00:57:15: Da muss ich nicht lange nachdenken.
00:57:17: aber das Schöne bei Werner ist ... ich darf davon ab und zu profitieren und er kocht auch mal für mich.
00:57:26: Schauen wir mal ein bisschen in die Zukunft.
00:57:28: Was wäre, wenn welche inhaltliche Bedingungen für dich wirklich unverzichtbar wären?
00:57:33: Bevor die Grünen einen Koalitionsvertrag unterschreiben würden
00:57:38: und mit wem?
00:57:40: das wird jetzt vielleicht ein bisschen überraschen aber wir sind uns sehr sehr einig werner und ich dass in einer zeit in der die demokratie insgesamt sich bewähren muss es keinen sinn hat und einfach falsch ist wenn demokratische Parteien, die ganze Zeit rote Linien gegeneinander hochziehen.
00:57:56: Grundsätzlich müssen wir mit anderen demokratischen Parteien und da zähle ich die AfD nicht dazu.
00:58:02: Müssen wir koalitionsfähig sein?
00:58:05: Deswegen sind wir nicht mit roten Linien in den Wahlkampf gezogen.
00:58:08: Ich halte das auch nicht für nötig denn wir haben noch in jeder Koalitionsverhandlung versucht es maximale natürlich auch für die Dinge von denen wir überzeugt sind rauszuholen, die uns wichtig sind.
00:58:18: aber rote linien zu ziehen bringt nichts.
00:58:21: Klar ist aber auch für uns, dass wir ... ja, um noch mal an dem Thema bei dem wir gerade waren, anzuknüpfen.
00:58:28: Wir werden keinen Koalitionsvertrag unterschreiben, in dem es nicht ganz klar klare Kante gegen Antisemitismus gibt, gegen Islamismus und andere Formen von Extremismus.
00:58:39: Und das müssen alle wissen, sie wollen sich mit uns an den Tisch setzen.
00:58:42: Bettina, jetzt kommen wir zum Abschluss.
00:58:46: Wir haben ein paar Begriffspaare überlegt.
00:58:50: Bitten dich um schnelle, spontane Entscheidungen entweder oder.
00:58:54: Ihr könnt gerne noch einen Versuch machen!
00:58:56: Ich werde dadurch nicht spontaner.
00:58:58: Also pass auf!
00:59:00: Fahrrad- oder S-Bahn?
00:59:02: Fahrrad?!
00:59:03: Aber seit ich an der Ringbahn wohne, gerne auch mal mitnehmen in die S-bahn.
00:59:07: Buch oder französisch Buchholz?
00:59:10: Beides ist mein Wahlkreis.
00:59:11: also buch Caro Französische Buchholze sorry da kriegt ihr kein Ent wieder.
00:59:15: oder
00:59:17: Philosophischer Essay oder Krimi
00:59:20: Krimi.
00:59:23: Morgenkaffee oder Abendtee?
00:59:25: Morgenkaffe, viel.
00:59:27: Kompromiss- oder klare Kante?
00:59:30: Gehört zusammen.
00:59:32: Spray oder Ostsee?
00:59:34: Spray!
00:59:35: Sommer oder Winterwahlkampf?
00:59:37: Sommer.
00:59:38: Das ist einfach...
00:59:39: Ja, das ist leicht.
00:59:43: Okay, pass auf.
00:59:44: Jetzt darfst du noch mal in die Zukunft Träumspinnen denken.
00:59:48: Stell dir vor es ist Herbst, zwanzig, einunddreißig.
00:59:52: Welchen Satz sollen die Menschen in Buch, Caro und französisch Buchholz dann über dich?
00:59:57: Über Bettina Jarrasch
00:59:59: sagen.
01:00:00: Die Menschen im Panko an Norden sollen sagen das ist eine Grüne aber mit der kann man reden und die tut ja wirklich was sie sagt.
01:00:08: Sie hat ja wirklich getan was sie vor fünf Jahren gesagt hat.
01:00:12: Bettina vielen Dank für das Gespräch und dein Besuch bei Einbrot Grünes.
01:00:16: Danke euch
01:00:18: Ja, vielen, vielen Dank auch für die Zeit, die du uns geschenkt hast.
01:00:20: Am zwanzigsten September zweitausendsechsundzwanzig wird in Berlin gewählt.
01:00:25: Informiert euch das ist unsere Bitte.
01:00:27: mischt euch ein und diskutiert miteinander.
01:00:30: Das ist ja ganz in deinem Sinne Bettina!
01:00:31: Und vor allem geht wählen!
01:00:33: Das war Einkort Grünes.
01:00:35: Vielen Dank fürs Zuhören.
01:00:36: Es hat wirklich Spaß gemacht.
01:00:37: Danke
01:00:38: dir!